Rumänien: Azubis können sich für das Denkmalcamp bewerben
Zehn Tage in der Denkmalpflege arbeiten, Mal- und Restaurierungstechniken lernen, aber auch Land und Leute sehen: Auszubildende des Maler- und Lackiererhandwerks haben jetzt diese Chance. Denn die Sto-Stiftung vergibt wieder 20 Plätze für ihr Denkmalcamp im rumänischen Martinsdorf.
Seit vielen Jahren setzen sich deutsche Handwerker für den Erhalt der mittelalterlichen Kirchenburg in Siebenbürgen ein. Maler, Maurer, Zimmerer und Stuckateure sanieren und restaurieren mehrmals im Jahr vor Ort. Die Handwerkerschule Projekt Martinsdorf ist ein Erasmus+-Projekt. Die gemeinnützige Sto-Stiftung unterstützt das Engagement mit ihrem Denkmalcamp, das in diesem Jahr vom 28. Juli bis 6. August 2023 stattfindet.
Für das Denkmalcamp können sich Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk, die sich im zweiten Lehrjahr befinden, jetzt bewerben.
Erfahrene Experten zeigen den Auszubildenden historische Mal- und Restaurierungstechniken wie Graumalerei und Schabloniertechnik. Ihr neues Wissen dürfen die jungen Handwerker dann auch in der Kirchenburg in Martinsdorf anwenden und Freilegearbeiten und Befunduntersuchungen am denkmalgeschützten Gebäude durchführen. Eine einmalige Gelegenheit, weil Auszubildende in Deutschland nicht an denkmalgeschützten Gebäuden arbeiten dürfen.
Anspruch der Sto-Stiftung ist es stets auch, den Nachwuchshandwerkern Land und Leute näher zu bringen. Und so stehen in den zehn Tagen auch Ausflüge und Kultur auf dem Programm. Die Kosten für Flug, Unterkunft, Verpflegung und Freizeitaktivitäten übernimmt die Sto-Stiftung.
Weitere Infos und Anmeldung zum Denkmalcamp Rumänien
(BHI NL 05/2023)