Frankreich will Energieeffizienz in Gebäuden deutlich erhöhen

Neue Wärmeverordnung RT 2012

 

Um eine Million pro Jahr soll in Frankreich künftig die Zahl der Wohnungen steigen, die den neuen Bestimmungen zum energieeffizienten Bauen entsprechen. Das meldete die Germany Trade & Invest, die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing. Neubauten und Renovierung im Altbestand werden je zur Hälfte daran beteiligt sein. Bislang blieben sowohl die Neubauaktivität als auch die Modernisierung deutlich hinter diesen Vorgaben zurück.

Die Wärmeverordnung RT 2012 (Réglementation thermique) gilt seit dem 1.1.13 für alle neuen Gebäude. Für Bürogebäude, Bildungseinrichtungen und Häuser in Stadterneuerungsgebieten galten die Bestimmungen zum energieeffizienten Bauen bereits seit 2011.

Der französische Gesetzgeber reagiert mit der neuen Wärmeverordnung auf die europäischen Vorgaben zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes, gleichzeitig soll die Verordnung das Defizit in der Energiebilanz und damit der Handelsbilanz des Landes auffangen.

 

Die Wärmeverordnung basiert auf drei Grundprinzipien, die sich in drei Indexzahlen spiegeln:

  • bioklimatische Erfordernisse, regionale Voraussetzungen wie Höhenlagen
  • Verbrauch von Primärenergie
  • Innentemperatur von Gebäuden

Ein besonderes Augenmerk legt die Verordnung auf die Nutzung von erneuerbaren Energien.

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der GTAI.

 

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