Entsendung, Grenzkontrollen, Einreise
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Coronavirus - Auswirkungen auf Auslandsaufträge

Bitte beachten Sie, dass sich Regelungen in dieser dynamischen Situation kurzfristig ändern können und keine Gewähr für den hier bereitgestellten Informationsstand übernommen wird. Bitte verfolgen Sie zusätzlich zu nachfolgenden Informationen (Stand 09.04.2021) die Nachrichten der öffentlichen Sender und Pressemitteilungen.


Abwicklung von Auslandsaufträgen und Entsendungen

Bestimmungen aufgrund der aktuellen Corona-Situation können sich schnell ändern. Melden Sie sich am besten vor Beginn Ihres Auftrags noch einmal bei unseren Außenwirtschaftsberatern.

Unabhängig von aufgrund der Corona Pandemie eingeführten Beschränkungen (Quarantänebestimmungen, Grenzkontrollen, Einreiseverboten) gelten Meldepflichten, wenn Sie als Handwerksbetrieb einen Auftrag im Ausland ausführen. Wir informieren Sie gerne über gewerberechliche Bestimmungen (z.B. Dienstleistungsanzeige), Entsendemeldungen, notwendige Unterlagen vor Ort, etc.

Die vor Ort geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen der einzelnen Länder sind einzuhalten.

Einreise nach Deutschland

Hinweis: Änderungen bei Einstufung von Risikogebieten

Tirol, Tschechien und die Slowakei gelten seit Sonntag, 28.3.2021, laut RKI nicht mehr als Virusvarianten-Gebiete. Tirol ist „normales“ Risikogebiet, Tschechien ist als Hochinzidenzgebiet eingestuft, die Slowakei mittlerweile als Risikogebiet.

Grenzkontrollen zu Tschechien und Österreich

Die Grenzkontrollen zu Tschechien wurden bis 14.04.2021 verlängert. Die Kontrollen an der Grenze zu Österreich sind ausgelaufen.

Neue Testpflicht bei Flugreisen seit 30.03.2021

Für Flugreisende gilt seit Dienstag, 30.03.2021, eine Testpflicht vor Abflug nach Deutschland, unabhängig von einer Einstufung als Risikogebiet. Das Testergebnis muss vor Abflug vorliegen, um es dem Beförderer vorlegen zu können. Die Testung darf grundsätzlich höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Die neue Testpflicht gilt vorerst bis einschließlich 12. Mai 2021.

FAQ zur neuen Testpflicht bei Flug-Einreisen

Reisewarnung

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten weltweit wieder differenzierte, länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise. Aktuelle Hinweise über die Einreisebedingungen finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Die Webseite „Re-Open EU“ der Europäischen Kommission bietet einen Überblick über die Gesundheitslage in den europäischen Ländern und aktuelle Informationen zu Reisebeschränkungen (Quarantäne- und Testanforderungen) und den Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.



Unsere Außenwirtschaftsberater stehen Ihnen für Auskünfte zu Ihren individuellen Fragen gerne zur Verfügung.




Weiterführende Internetseiten

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI):

Bundespolizei:

Bundesgesundheitsministerium:

Auswärtiges Amt:

Robert Koch Institut (RKI):








Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten nach Bayern


Einreise-Quarantäneverordnung Bayern, Testnachweis für Einreisende

Die bayerische Einreise-Quarantäneverordnung wurde nun ohne Änderungen bis vorerst 18.4.2021 verlängert. Zusätzlich ist seit 15.1.2021 die bayerische Allgemeinverfügung Testnachweis für Einreisende aus Risikogebieten in Kraft, die bis 30.4.2021 verlängert wurde. Zudem gilt die Bundesverordnung CoronaEinreiseV.

Hinweis: Zum 9.12.2020 wurde die Ausnahmeregelung für den Grenzverkehr mit Nachbarstaaten (Aufenthalte bis zu 24 Stunden) vorläufig aufgehoben. Die wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler und Grenzgänger wurde zum 24.02.2021 aufgehoben.

Neueinteilung in Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete seit 24.1.2021 durch das Robert Koch-Institut: Je nach dem, woher man einreist, gelten unterschiedliche Vorgaben, wann der Test vorgelegt werden muss und einige der nachfolgenden Ausnahmen gelten nicht.

Hinweis: Änderungen bei Einstufung von Risikogebieten

Tirol, Tschechien und die Slowakei gelten seit Sonntag, 28.3.2021, laut Robert Koch Institut nicht mehr als Virusvarianten-Gebiete. Tirol ist „normales“ Risikogebiet, Tschechien ist als Hochinzidenzgebiet eingestuft, die Slowakei mittlerweile als Risikogebiet.

Informationen zu den Einreise- und Quarantäne-Bestimmungen für Einreisende aus Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten, lesen Sie unter Einreise aus Risikogebieten und Einreise aus Hochinzidenzgebieten.  

Grundregel:
Anhand dieser rechtlichen Grundlagen gilt grundsätzlich folgende Melde- und Testnachweispflicht und Quarantänepflicht:

Personen, die sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise nach Bayern in einem vom Robert Koch-Institut (RKI) eingestuften Risikogebiet aufgehalten haben, müssen über ein negatives Testergebnis verfügen und dieses, falls es bei der Einreise noch nicht vorliegt sondern die Testung unmittelbar nach der Einreise erfolgt, bis spätestens 48 Stunden nach der Einreise der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt oder kreisfreie Stadt) vorlegen. Sie müssen zudem die digitale Einreiseanmeldung abgeben und die erhaltene Bestätigung mitführen. Unabhängig von der Testpflicht bei der Einreise müssen diese Personen sich in eine 10-tägige häusliche Quarantäne begeben. Eine Verkürzung der Quarantänedauer kann dann durch ein negatives Corona-Testergebnis mit einer weiteren Testung frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise erfolgen.

Einreise aus Risikogebieten:
Ausnahmen (beruflich bedingt) von den Pflichten lt. Grundregel
Im Folgenden gehen wir nur auf Ausnahmen ein, die Handwerksbetriebe bei der Ausübung von Aufträgen im Ausland betreffen oder im Falle einer Beschäftigung von Grenzgängern. Die gesamten Regelungen und geltenden Ausnahmen finden Sie im Text der EQV und der AV sowie der Änderungen der AV

  • Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Waren oder Güter transportieren, müssen nicht in Quarantäne, keine Einreiseanmeldung abgeben oder einen Test vorlegen.

  • Berufliche Aufenthalte bis zu 5 Tagen: Wer sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder nach Deutschland einreist, muss nicht in Quarantäne, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber, Auftraggeber oder die Bildungseinrichtung zu bescheinigen. Das negative Testergebnis muss der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde  innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise vorgelegt werden. Der Test gemäß den Anforderungen des RKI darf entweder höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen werden oder muss bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden. Zusätzlich muss die digitale Einreiseanmeldung abgegeben und die erhaltene Bestätigung mitgeführt werden.

  • Personen, mit Wohnsitz in Bayern, die aus beruflichen Gründen zwingend notwendig in ein Risikogebiet fahren und regelmäßig (mind. 1x pro Woche) nach Bayern zurückkehren, müssen nicht in Quarantäne. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber oder den Auftraggeber zu bescheinigen. Hinweis: Die wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler in jeder Kalenderwoche, in der eine Einreise nach Bayern aus einem Risikogebiet erfolgt und die Vorlage des Testergebnisses bei der Kreisverwaltungsbehörde wurde zum 24.2.2021 aufgehoben. Beachten Sie aber weiterhin die österreichische, wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler (sowie die Testvorgaben bei einer Einreise aus Hochinzidenzgebieten wie Tschechien: negativer Test nicht älter als 48 Stunden)

  • Personen, die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren, müssen nicht in Quarantäne. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber oder den Auftraggeber zu bescheinigen. Hinweis: Die wöchentliche Testpflicht für Grenzgänger in jeder Kalenderwoche, in der eine Einreise nach Bayern aus einem Risikogebiet erfolgt und die Vorlage des Testergebnisses bei der Kreisverwaltungsbehörde wurde zum 24.2.2021 aufgehoben. Beachten Sie aber weiterhin die Testvorgaben bei einer Einreise aus Hochinzidenzgebieten (z.B. Tschechien): negativer Test nicht älter als 48 Stunden) 
Einreisen aus Hochinzidenzgebieten

Personen, die aus einem durch das RKI eingestuften Hochinzidenzgebiet einreisen, müssen bereits bei der Einreise über einen negativen Test verfügen und diesen unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Personen, die sich beruflich bedingt bis zu 5 Tagen im Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, und Pendler müssen bei Vorlage eines negativen Tests nicht in Quarantäne.

Bei beruflich bedingtem Warentransport in/aus einem Hochinzidenzgebiet muss eine digitale Einreiseanmeldung gemacht werden. Bei einer Dauer des Transportes von weniger als 72 Stunden muss kein negativer Test bei der Einreise vorlegen.

Einreise aus Virusvarianten-Gebieten

Alle Personen, die aus einem durch das RKI eingestuften  Virusvarianten-Gebiet einreisen, müssen bereits bei der Einreise über einen negativen Test (Testung nicht älter als 48 Stunden) verfügen und diesen unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. Dies gilt auch für den beruflich bedingten Warentransport in/aus einem Virusvarianten-Gebiet.

Die digitale Einreiseanmeldung ist abzugeben und die erhaltene Bestätigung mitzuführen. Dies gilt auch für den beruflich bedingten Warentransport in/aus einem Virusvarianten-Gebiet.

Zudem gilt bei Virusvarianten-Gebieten eine seit 8.3.2021 verschärfte 14-tägige Quarantänepflicht. Eine Verkürzung der Quarantänepflicht nach 5 Tagen mittels negativem Testergebnis ist bei Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten nun nicht mehr möglich.

Laut der aktuell gültigen bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung §3a gelten nur sehr wenige Ausnahmen von der Quarantäne für Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Bayern in einem Virusvarianten-Gebiete aufgehalten haben. Ausnahmen von der Quarantänepflicht bestehen für Personen, die durch Bayern lediglich durchreisen, Personen, die beruflich grenzüberschreitenden Transport (Güter, Personen, Waren) durchführen oder Personen deren Tätigkeit zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens/Pflege dringend erforderlich und unabdingbar ist, sowie für Grenzpendler und Grenzgänger, wenn deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird.

Es besteht ein Beförderungsverbot für Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten nach Deutschland.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Aufenthalten in Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten individuell, damit wir Ihnen erläutern können, welche Regelungen gelten.

Auf Ausnahmen kann man sich nur berufen, sofern die Person keine für eine Corona-Infektion typischen Krankheitszeichen zeigt. 

Das bayerische Gesundheitsministerium hat einen Fragenkatalog veröffentlicht, in dem Fragen zur die Quarantäneverordnung und zur Test- und Anmeldepflicht geklärt werden: Fragen zur Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) und Fragen zu Test- und Anmeldepflicht von Einreisenden aus Risikogebieten

Digitale Einreise-Anmeldung

Unabhängig von der Einreise-Quarantäneverordnung besteht lt. Bundesverordnung eine Meldepflicht, die digitale Einreiseanmeldung. Diese Meldung dient der schnelleren Kontaktaufnahme durch die Gesundheitsämter und der Kontrolle der Quarantänepflicht bzw. Inanspruchnahme einer Ausnahmeregelung. Ausnahmen von der Pflicht eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, gibt es bei Risikogebieten nur für Warentransporte, Aufenthalte bis 24 Stunden und für Berufspendler, die täglich hin- und zurück fahren. Bei Einreise aus Hochinzidenzgebieten muss die digitale Einreiseanmeldung auch bei Warentransporten abgegeben werden, aus Virusvarianten-Gebieten muss die digitale Einreiseanmeldung immer gemacht werden.

Informationen dazu erhalten Sie in den FAQs des Bundesgesundheitsministerium.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen.





Tschechien

Aktueller Hinweis: Änderungen bei Einstufung von Risikogebieten

Tschechien gilt seit Sonntag 28.3.2021 laut Robert Koch Institut nicht mehr als Virusvarianten-Gebiet. Tschechien ist nun als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Welche Regeln in diesem Fall zu beachten sind, sowie ausführliche Informationen zu Tschechien haben wir zusammengestellt unter Coronavirus - Aktuelle Situation in Tschechien.

Aktuelle Informationen erhalten Sie bei der Leiterin unserer Repräsentanz Tschechien in Prag.

Ansprechpartnerin zu Tschechien:

Irena Novotná
Leiterin der Repräsentanz Tschechien
Tel. +420 221 490 316
i.novotna@bh-international.de






Österreich


Einreise nach Österreich

In Österreich gibt es ebenfalls eine COVID-19-Einreiseverordnung. Für Einreisende, die aus einem nicht in der Anlage A gelisteten Land nach Österreich einreisen (z.B. Deutschland), gilt eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne. Das vorzeitige Beenden der Quarantäne durch einen negativen PCR- oder Antigen-Test ist frühestens am fünften Tag möglich.

Es gibt Ausnahmen von der Quarantäne für berufliche Einreisen:

Beruflich Einreise (nicht regelmäßig):
  • Wenn berufliche Reisende (nicht regelmäßig) bei der Einreise ein ärztliches Zeugnis oder Testergebnis vorweisen können über einen negativen mikrobiologischen PCR- Test, der nicht älter als 72 Stunden ist oder einen negativen Antigen-Test (Schnelltest, kein Selbsttest), der nicht älter als 48 Stunden ist, dann müssen diese Personen keine Quarantäne antreten. Das Testergebnis ist für Kontrollen mitzuführen. Die Dauer der Gültigkeit des negativen Tests beginnt ab der Probenentnahme, nicht ab dem Vorliegen des Testergebnisses. Die bisherige Regelung (max.72 Stunden vorher – egal ob PCR oder Antigen-Test - ) ist seit dem 11.3.2021 obsolet.
  • Format des Testergebnisses: Ein Testergebnis in deutscher oder englischer Sprache wird nur akzeptiert, wenn es zumindest folgende Informationen enthält:

    - Vor- und Nachname der getesteten Person,
    - Geburtsdatum,
    - Datum und Uhrzeit der Probennahme,
    - Testergebnis (positiv oder negativ),
    - Unterschrift der testdurchführenden Person und Stempel der testdurchführenden Institution oder Bar- bzw. QR-Code.

  • Zudem ist vor der Einreise nach Österreich eine elektronische Registrierung verpflichtend (Pre-Travel-Clearance - PTC).  Die Online-Registrierung gibt es auf Deutsch und Englisch: Einreise-Online-Formular. Für unregelmäßige berufliche Einreisen kreuzen Sie die vierte Option unter den Ausnahmen an. Nach Eingabe der Daten über das Online-Formular wird an Ihre angegebene Emailadresse ein PDF-Dokument zur Bestätigung gesendet. Die Registrierungsbestätigung ist bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen.
  • Als Nachweis des beruflichen Grunds muss z.B. eine Auftragsbestätigung oder Terminbestätigung des Kunden mit Angabe des Einsatzzeitraums mitgeführt werden.
Pendler (regelmäßige Einreise, mindestens 1 x im Monat) – Verschärfung seit dem 10.2.2021
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal pro Monat) zu beruflichen Zwecken einreisen, müssen seit dem 10.2.2021 bei Einreise aus Ländern mit hohen Infektionszahlen (also Deutschland) ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis mitführen, das nicht älter als 7 Tage sein darf.  Wer kein negatives Testergebnis vorweisen kann, ist verpflichtet innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise einen Test durchzuführen.
  • Eine elektronische Registrierung mittels Einreise-Online Formular  ist seit 10.2.2021 auch für Pendler erforderlich. Diese Registrierung muss jeweils bei Änderung der relevanten Daten  (z.B. bei mehreren Baustellen an verschiedenen Orten, spätestens jedoch alle 28 Tage erneuert werden (bisher war dies einmal wöchentlich erforderlich). Die Registrierungsbestätigung muss mitgeführt werden und die berufliche Einreise mittels Auftragsbestätigungen bzw. Bestätigungen des Arbeitgebers nachgewiesen werden.
Güter- und Warenverkehr, Durchreisende
  • Ausnahmen von der Quarantäne, Online- Registrierung und Testpflicht gelten u.a. für Durchreisende (ohne Zwischenstopp) und den Güter- und Warenverkehr (Nachweis mitführen: Lieferschein o.ä.)                                                                                                           

Erläuterungen dazu bieten die FAQs Reisen des österreichischen Sozialministeriums.

Hinweis: Regionale Einschränkungen - Test bei der Ausreise

Es gibt für Gemeinden mit einer sehr hohen 7-Tage Inzidenz (Hotspots) lokale Maßnahmen, die einen negativen Test für die Ausreise aus dem jeweiligen Ort/Bezirk vorsehen. Dahingehend Kontrollen der Testpflicht bei der Ausreise gibt es für Nordtirol, den Bezirk Schwaz und Kufstein. Da diese Hotspots sich ständig ändern, empfehlen wir Ihnen sich unbedingt vorher mit Ihrem Auftraggeber abzusprechen, ob in der jeweiligen Gemeinde eine Ausreisetestpflicht besteht. Eine Übersicht der regionalen Maßnahmen finden Sie auf der Seite der Corona-Ampel.

Achtung: Diese Regelung ist eine inner-österreichische Regelung. Für die Rückreise nach Deutschland gelten nach wie vor die Einreise- und Quarantäne, bzw. Testbestimmungen wie unter Einreise nach Bayern beschrieben.

Testmöglichkeiten in Österreich:  (siehe rechte Spalte)

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Österreich
  • vorsichtige Öffnung des Handels seit 8.2.2021 (ein Kunde/20 m² und FFP2-Maskenpflicht),
  • Ausgangsbeschränkungen von 20-6 Uhr, private Treffen untertags (max. 4 Personen aus zwei Haushalten).
  • Beherbergungsbetriebe dürfen nur in Ausnahmefällen, insbesondere aus beruflichen Zwecken, genutzt werden. Die WKO bietet eine Übersicht über aktuell geöffnete Hotels: www.openhotels.at

Alle aktuellen Maßnahmen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums: 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung. Handwerkliche Tätigkeiten sind unter strikter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen möglich.

Weiterhin gelten die Grundregeln: Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, müssen ab 25.01.2021 mindestens zwei Meter Abstand halten. In öffentlichen, geschlossenen Räumen ist zusätzlich eine FFP2- Maske zu tragen. An Arbeitsorten gilt grundsätzliche weiterhin die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Warenverkehr

Bei zwei Lenkern ist der Mindestabstand von einem Meter im Fahrzeug zu beachten.

Fahrgemeinschaften zum Einsatzort

Das Bilden von Fahrgemeinschaften ist nur zulässig, wenn pro Sitzreihe (inkl. Lenkerin/Lenker) nur zwei Personen sitzen. Außerdem ist eine FFP2- Maske zu tragen.

Bestimmungen auf Baustellen

Eine Handlungsanleitung der Wirtschaftskammer Österreich erklärt anschaulich die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Baustellen.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die bayerische Einreise-Quarantäneverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben den Punkt Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.





Schweiz


Einreise in die Schweiz

Seit dem 8.2.2021 gelten für die Einreise in die Schweiz folgende Regelungen. Die Schweiz unterscheidet dabei grundsätzlich danach, ob die Einreise von einem angrenzenden Gebiet begonnen wurde oder nicht. Die Schweiz unterscheidet darüber hinaus zwischen Nichtgrenzgebiete sowie Risikogebiete und Nichtrisikogebiete. Welche Regionen die Schweiz als Risikogebiet definiert hat, finden Sie beim Bundesamt für Gesundheit BAG. 

Je nachdem wie der Fall gelagert ist, kann eine Testung, ein digitales Einreiseformular oder die Quarantäne verpflichtend sein. Die Quarantäne kann in der Schweiz durch ein negatives Testergebnis nicht verkürzt werden. Sollten Sie Fragen zu oben genannten Fällen haben, beraten wir Sie gern.

Einreise aus einem Grenzgebiet zur Schweiz

Personen, die ihre Reise in einem Grenzgebiet zur Schweiz angetreten haben, können ohne Testung, Quarantäne und digitale Einreiseformular in die Schweiz einreisen, sofern als Verkehrsmittel kein Flugzeug benutzt wurde. Als Grenzgebiet gelten Regionen, mit denen ein enger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Austausch stattfindet.  

Personen, die ihre Flugreise in einem Grenzgebiet zur Schweiz begonnen haben, müssen bei der Einreise:

  • über einen negativen Covid-19-PCR-Test verfügen, der nicht länger als 72 Stunden zurückliegt. Ein Schnelltest/ Antigentest ist nicht zulässig.
  • das digitale Einreise-Formular ausfüllen, siehe unten.

Weitere Ausnahmen von der Test-und Quarantänepflicht für deutsche Entsendefirmen

Die Befreiung von der Test- und Quarantänepflicht gilt für auch für Unternehmen, deren Mitarbeiter aus wichtigen beruflichen Gründen – wie z.B. bei Montageaufträgen – in die Schweiz einreisen und nicht an Covid-19 erkrankt sind.

Digitales Einreiseformular

Personen müssen vor der Einreise in die Schweiz ein digitales Einreiseformular ausfüllen, wenn 

  • sie sich in den letzten 10 Tagen in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (Risikoland aus Sicht der Schweiz) aufgehalten haben oder
  • die Einreise mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug erfolgt.

Ausnahme von der Pflicht das digitale Einreiseformular auszufüllen gibt es für Personen, die

  • aus Gebieten an der Grenze zur Schweiz einreisen, mit denen ein enger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Austausch stattfindet, siehe oben
  • im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit grenzüberschreitend Güter oder Personen befördern;
  • lediglich zur Durchreise in die Schweiz einreisen mit der Absicht und der Möglichkeit, direkt in ein anderes Land weiterzureisen.
Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen  in der Schweiz

Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft SECO empfiehlt Arbeitgebern, den Arbeitsablauf nach dem sog. STOP-Prinzip (Substitution, Technische Maßnahmen, Organisatorische Maßnahmen, Persönliche Schutzausrüstung) zu organisieren und hat Regeln für den Arbeitsplatz und auf Baustellen in diesem Merkblatt herausgegeben.

Die Maskenpflicht besteht auch in allen öffentlichen Transportmitteln. Allgemeine Hinweise für den Umgang in der Öffentlichkeit finden Sie auf der Seite „So schützen wir uns“ des BAG.

Hinweis: Seit dem 15. Juni 2020 gelten wieder die üblichen Regeln der Personenfreizügigkeit für grenzüberschreitende Tätigkeiten. Wer Aufträge in der Schweiz ausführen möchte, muss 8 Tage vor Arbeitsbeginn eine Meldung beim SEM abgeben. Gerne beraten wir Sie zu den üblichen Meldevorschriften, die unabhängig von den aktuellen Ein- und Ausreiseregelungen gelten.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die bayerische Einreise-Quarantäneverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.





Frankreich


Einreise nach Frankreich

Einreisen nach Frankreich aus beruflichen Gründen sind derzeit erlaubt, Einreisende sind jedoch seit dem 31. Januar 2021 verpflichtet einen negativen PCR-Test, der höchstens 72 Stunden vor Reisebeginn durchgeführt wurde, mitzuführen.

Zusätzlich zu dem Negativtest muss jeder eine ehrenwörtliche ErklärungEngagement sur l’honneur“ mitführen, mit der bestätigt wird, dass niemand Corona-Symptome aufweist, in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu infizierten Personen hatte und ggf. mit der Durchführung eines Tests in Frankreich einverstanden ist. Die Erklärung ist unter dem oben genannten Link auch auf Englisch verfügbar.

Ausnahmen von der Testpflicht:

  • Reisen von weniger als 24 Stunden in einem Umkreis von weniger als 30 km vom eigenen Wohnort (Sonderregelung für Bewohner von Grenzregionen)
  • Grenzgänger
  • beruflich veranlasste Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit solche Tests nicht zulassen
  • berufliche Reisen von im gewerblichen Straßenverkehr Tätigen.

Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes ist mit geeigneten Dokumenten nachzuweisen.

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Frankreich

Seit dem 03. April 2021 gelten in ganz Frankreich sowohl tagsüber als auch nachts Ausgangssperren. 

Während der Ausgangssperren darf man sich nur in einem Radius von 10 km außerhalb seiner Wohnung aufhalten. Ausnahmen gibt es für zwingende und berufliche Gründe und hierfür muss ein Passierschein „Attestation de déplacement dérogatoire“ mitgeführt werden. Selbstständig Tätige verwenden ebenfalls diesen Passierschein. Der Passierschein ist unter dem oben genannten Link auch auf Englisch verfügbar. Arbeitgeber füllen für ihre Arbeitnehmer zusätzlich die Arbeitgeberbescheinigung „Justificatif de déplacement professionnel“ aus.

Die Nichteinhaltung der Ausgangssperren wird mit einer Geldstrafe von 135 Euro geahndet.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist in sämtlichen öffentlichen und geschlossenen Räumen sowie im Freien vorgeschrieben.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die bayerische Einreise-Quarantäneverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben den Punkt Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.

Unabhängig von Corona müssen die bestehenden Meldepflichten bei einer Entsendung von Mitarbeitern beachtet werden. Sie haben Fragen dazu? Unsere Außenwirtschaftsberater unterstützen Sie gerne.





Italien


Einreise nach Italien

Für die Einreise nach Italien gelten bis zum 30.4.2021 folgende Regelungen:

Aufenthalt bis zu 5 Tagen in Italien:

Eine Einreise aus Deutschland nach Italien ist aus nachgewiesenen, beruflichen Gründen bei einem Aufenthalt in Italien von nicht mehr als 120 Stunden (5 Tage) ohne Testpflicht oder Quarantäne in Italien möglich.  Ausnahme: Aufenthalt in Österreich oder Durchreise durch Österreich von länger als 12 Stunden in den vergangenen 14 Tagen.

Es sind verschiedene Erklärungen mitzuführen:

Als Nachweis der beruflichen Reise empfehlen wir die Auftragsbestätigung, bzw. den Schriftverkehr mit dem italienischen Kunden mitzunehmen. Da sich die Sicherheitsmaßnahmen je nach Pandemievorlauf jederzeit ändern und regional verschärfen, ist es ratsam, sich vor dem Einsatz auch bei Ihrem Kunden vor Ort zu informieren.

Aufenthalt von mehr als 5 Tagen in Italien:

Bei Aufenthalten von mehr als 120 Stunden (5 Tagen) in Italien gelten strengere Regelungen:

Zusätzlich zu den obigen Erklärungen muss entweder ein negativer Coronatest (PCR-Test oder Antigen-Test), der nicht länger als 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt wurde, vorgelegt werden oder eine 14 tägige Quarantäne in Italien eingehalten werden.

Für die Einreise aus anderen Ländern oder für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in diesen Ländern aufgehalten haben, gibt es strengere Regelungen (Quarantäne, Meldepflicht, Testpflicht). Ein englischer Fragebogen des italienischen Außenministerium gibt unter Einbezug Ihres vorherigen Aufenthalts direkt Auskunft, welche Einreisebestimmung für Sie gelten.

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Italien

Derzeit gilt in Italien der Notstand. Ein Mund-Nasen-Schutz ist landesweit in Verkehrsmittel und im öffentlichen Raum grundsätzlich vorgeschrieben, auch im Freien. Dabei wird die FFP2 Maske grundsätzlich empfohlen. Die Pflicht FFP2-Masken zu tragen besteht bereits in Südtirol für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, beim Einkaufen und bei personennahen Dienstleistungen.

In Italien ist aufgrund von Ausgangsbeschränkungen mit Einschränkungen zu rechnen. Für das Agieren am Aufenthaltsort und die Bewegung innerhalb Italiens muss zusätzlich die seit 6. November gültige Zoneneinteilung in gelbe (normales Sicherheitsrisiko), orange (mittleres bis hohes Sicherheitsrisiko) und rote (höchstes Sicherheitsrisiko) Zonen berücksichtigt werden. Es gelten unterschiedliche Maßnahmen je nach Zone.

Für Südtirol finden Sie auf der Seite der Südtiroler Landesverwaltung alle geltenden Regeln zum Schutz vor Covid-19, zur Einreise und Bewegung innerhalb Südtirols.

Für Baustellen in Südtirol gibt es spezielle Leitlinien des paritätischen Komitees im Bauwesen.

Fahrgemeinschaften zum Einsatzort

Fahrgemeinschaften nicht zusammenlebender Personen ist erlaubt mit dem Fahrer allein in der vorderen Sitzreihe, maximal zwei Personen pro weitere Sitzreihe und Mundschutzpflicht für alle Insassen.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die bayerische Einreise-Quarantäneverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.

Unabhängig von Corona müssen die bestehenden Meldepflichten bei einer Entsendung von Mitarbeitern beachtet werden. Sie haben Fragen dazu? Unsere Außenwirtschaftsberater unterstützen Sie gerne.



Aktuelle Informationen zu weiteren Ländern

Das bayerische Außenwirtschaftsportal informiert Sie zu aktuellen Entwicklungen und Anlaufstellen der einzelnen Länder.

 

Hinweis: Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen und Daten ist ausgeschlossen.