Entsendung, Grenzkontrollen, Einreise
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Coronavirus - Auswirkungen auf Auslandsaufträge

Bitte beachten Sie, dass sich Regelungen in dieser dynamischen Situation kurzfristig ändern können und keine Gewähr für den hier bereitgestellten Informationsstand übernommen wird. Bitte verfolgen Sie zusätzlich zu nachfolgenden Informationen (Stand 12.10.2021) die Nachrichten der öffentlichen Sender und Pressemitteilungen.


Abwicklung von Auslandsaufträgen und Entsendungen

Bestimmungen aufgrund der aktuellen Corona-Situation können sich schnell ändern. Melden Sie sich am besten vor Beginn Ihres Auftrags noch einmal bei unseren Außenwirtschaftsberatern.

Unabhängig von aufgrund der Corona Pandemie eingeführten Beschränkungen (Quarantänebestimmungen, Grenzkontrollen, Einreiseverboten) gelten Meldepflichten, wenn Sie als Handwerksbetrieb einen Auftrag im Ausland ausführen. Wir informieren Sie gerne über gewerberechtliche Bestimmungen (z.B. Dienstleistungsanzeige), Entsendemeldungen, notwendige Unterlagen vor Ort, etc.

Die vor Ort geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen der einzelnen Länder sind einzuhalten.

Reisewarnung

Seit 01. Juli 2021 gelten Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für nicht notwendige, touristische Reisen grundsätzlich nur noch für Länder, die vom RKI als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete eingestuft sind. Für Länder mit erheblichen Einschränkungen im Reiseverkehr und in der Bewegungsfreiheit wird auch ohne Einstufung als Risikogebiet von nicht notwendigen Reisen abgeraten.

Aktuelle Hinweise über die Einreisebedingungen finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Die Webseite „Re-Open EU“ der Europäischen Kommission bietet einen Überblick über die Gesundheitslage in den europäischen Ländern und aktuelle Informationen zu Reisebeschränkungen (Quarantäne- und Testanforderungen) und den Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.



Unsere Außenwirtschaftsberater stehen Ihnen für Auskünfte zu Ihren individuellen Fragen gerne zur Verfügung.




Weiterführende Internetseiten

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI):

Bundespolizei:

Bundesgesundheitsministerium:

Auswärtiges Amt:

Robert Koch Institut (RKI):








Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten nach Bayern

Coronavirus Einreiseverordnung des Bundes

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich für ganz Deutschland die Anmeldepflicht (digitale Einreiseanmeldung), Nachweispflicht und die Quarantänebestimmungen, sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Seit dem 28. September 2021 gilt die Neufassung der Coronavirus-Einreiseverordnung mit folgenden Bestimmungen:

Einteilung in Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete

Seit 01.08.2021 gibt es nur noch zwei Kategorien, die das Robert Koch-Institut ausweist: Hochrisikogebiete (vorher: Hochinzidenzgebiete) und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt.

1. Generelle Nachweispflicht

Alle Einreisenden müssen grundsätzlich bei jeder Einreise aus dem Ausland – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben und unabhängig vom Verkehrsmittel– einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis mit sich führen.

Bei Einreise aus Virusvariantengebieten ist immer ein Testnachweis vorzulegen, ein Genesenen- oder Impfnachweis ist in diesem Fall nicht ausreichend.

 Ausnahmen von der Nachweispflicht

  • Aufenthalte von weniger als 24 Stunden im Rahmen des Grenzverkehrs
  • Grenzpendler und Grenzgänger (Personen, die aus beruflichen Gründen, zu Studien- oder Ausbildungszwecken regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich eine Grenze überqueren). Bei Aufenthalten in Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebieten und bei jeder Einreise im Luftverkehr müssen diese Personen allerdings einen Nachweis vorlegen. Grenzpendler, die keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, benötigen einen Testnachweis allerdings nur zweimal pro Woche.
  • Personen des Waren- und Güterverkehrs im grenzüberschreitenden Verkehr (außer bei Virusvariantengebieten)

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Hochrisikogebiet bzw. Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen weitere Regelungen (Melde- und Quarantänepflicht) beachten:

2. Anmeldepflicht: Digitale Einreiseanmeldung

Nach einem Aufenthalt in Hochrisiko- und Virusvariantengebieten ist vor der Einreise die digitale Einreiseanmeldung erforderlich.

 Ausnahmen von der Anmeldepflicht:

  • Aufenthalte von weniger als 24 Stunden im Rahmen des Grenzverkehrs
  • Grenzpendler und Grenzgänger (beruflich veranlasster Grenzübertritt mindestens einmal die Woche) Bei Virusvarianten-Gebieten allerdings nur, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.
  • Personen des Waren- und Güterverkehrs im grenzüberschreitenden Verkehr (außer bei Aufenthalten in Virusvariantengebieten von mehr als 72 Stunden)
  • reine Durchreise durch das Gebiet oder durch Deutschland
3. Quarantänepflicht

Nach Aufenthalten in Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebieten besteht grundsätzlich Quarantänepflicht. Diese gilt vorerst bis zum 10.11.2021.

Einreise aus Hochrisikogebieten

  • Quarantänedauer: grundsätzlich 10 Tage
  • Vorzeitige Beendigung der Quarantäne bei Übermittlung eines Impf- oder Genesenennachweises (keine Quarantäne bei Übermittlung vor Einreise) oder durch einen negativen Test 5 Tage nach der Einreise. Bei beruflich bedingten Aufenthalten von maximal 5 Tagen in einem Hochrisikogebiet kann durch die Übermittlung eines negativen Tests innerhalb der digitalen Einreiseanmeldung die Quarantäne direkt beendet werden.

Einreise aus Virusvarianten-Gebieten

  • Quarantänedauer: grundsätzlich 14 Tage
  • vorzeitige Beendigung der Quarantäne mit Test- oder Genesenennachweis ist grundsätzlich nicht möglich. Eine vorzeitige Beendigung mit Impfnachweis ist nur dann möglich, wenn die einreisende Person vollständig mit einem Impfstoff geimpft ist, für den das RKI festgestellt hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist und darauf auf seiner Internetseite ausdrücklich Bezug nimmt (aktuell ist das noch nicht erfolgt)

Ausnahmen von der Quarantänepflicht (Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebiete)

  • Aufenthalte von weniger als 24 Stunden im Rahmen des Grenzverkehrs
  • Grenzpendler und Grenzgänger (beruflich veranlasster Grenzübertritt mindestens einmal die Woche) - bei Virusvarianten-Gebieten allerdings nur, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist
  • Personen des Waren- und Güterverkehrs im grenzüberschreitenden Verkehr (außer bei Aufenthalten in Virusvariantengebieten von mehr als 72 Stunden)
  • reine Durchreise durch das Gebiet oder durch Deutschland

Herabstufung

Wird ein Virusvariantengebiet zum Hochrisikogebiet herabgestuft, gelten ab dann die Bestimmungen für die Beendigung der Quarantäne für Hochrisikogebiete.

Die Quarantäne endet automatisch, sobald das Gebiet nicht mehr unter www.rki.de/risikogebiete gelistet ist.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Aufenthalten in Hochrisikogebieten und Virusvarianten-Gebieten individuell, damit wir Ihnen erläutern können, welche Regelungen gelten.

Auf Ausnahmen kann man sich nur berufen, sofern die Person keine für eine Corona-Infektion typischen Krankheitszeichen zeigt.

Nachweise

Für negativ Getestete:

Ein negatives Testergebnis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache über einen

  • PCR Test, der höchstens 72 Stunden vor der Einreise erfolgen darf (Zeitpunkt der Abstrichnahme) oder einen
  • Antigen-Schnelltest, der höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgen darf. Bei Virusvariantengebieten darf der Test höchstens 24 Stunden vor der Einreise erfolgen.

Details zur Anerkennung von Tests stellt das RKI bereit: Anforderungen an Tests.

Für Geimpfte:

Nachweis über vollständige Covid-19-Schutzimpfungen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder in Papierform (zum Beispiel gelber WHO-Impfpass). Die Impfung muss mit einer auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts genannten Impfstoffen erfolgt sein. Die letzte notwendige Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen.

Für Genesene:

Positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage aber höchstens 6 Monate zurückliegt.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen.



Digitales COVID-Zertifikat der EU

Am 01. Juli 2021 wurde das digitale COVID-Zertifikat EU-weit eingeführt und ermöglicht ein sicheres Reisen innerhalb der EU.
Das Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder

  • gegen COVID-19 geimpft wurde,
  • negativ auf Corona getestet wurde oder 
  • von Corona genesen ist. 

Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden und es gibt auch die Möglichkeit eine Papierfassung anzufordern. Beide Versionen weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie einer digitale Unterschrift auf, um die Echtheit des Zertifikats zu bestätigen. Der Impfnachweis kann in Deutschland in Arztpraxen, Apotheken oder Impfzentren ausgestellt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung sowie der Europäischen Kommission.



Tschechien

Ausführliche Informationen zu den Bestimmungen für die Einreise nach Tschechien haben wir Ihnen zusammengestellt unter Coronavirus - Aktuelle Situation in Tschechien.

Aktuelle Informationen erhalten Sie bei der Leiterin unserer Repräsentanz Tschechien in Prag.

Ansprechpartnerin zu Tschechien:

Irena Novotná
Leiterin der Repräsentanz Tschechien
Tel. +420 221 490 316
i.novotna@bh-international.de






Österreich


Einreise nach Österreich

In Österreich gibt es ebenfalls eine COVID-19-Einreiseverordnung.

Einreise aus Deutschland nach Österreich

Personen, die aus Deutschland einreisen und bei der Einreise glaubhaft machen, dass sie sich innerhalb der letzten zehn Tage ausschließlich in  Deutschland oder einem der Länder gem. Anlage 1 aufgehalten haben, müssen nicht in Quarantäne in Österreich, wenn sie ein ärztliches Zeugnis, ein negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder ein Genesungszertifikat mitführen und bei einer Kontrolle vorlegen. Können diese Nachweise nicht vorgewiesen werden, muss unverzüglich binnen 24 Stunden nach der Einreise, ein PCR-oder Antigen-Test durchgeführt werden und eine Registrierung zur Pre-Travel-Clearance vor der Einreise abgegeben werden.

Hinweis: Die Pflicht zur Einreise-Online-Registrierung entfällt

Die Pflicht zur Einreise-Online Registrierung mittels PTC-Formular für jede Fahrt nach Österreich - auch für beruflich Reisende - entfällt für Personen, die aus Ländern der Anlage 1 (z.B. Deutschland) einreisen und sich in den letzten 10 Tagen nur in diesen Ländern oder Österreich aufgehalten haben. Der 3-G Nachweis muss weiterhin geführt werden.

Die Registrierungspflicht besteht nur noch bei Einreise aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet oder wenn bei Einreise aus einem sonstigen Gebiet (auch aus Deutschland) kein negativer 3-G-Nachweis vorliegt.

Nachweise:
  • Testnachweis: Ärztliches Zeugnis oder Testergebnis über einen negativen  PCR- Test, der nicht älter als 72 Stunden ist oder einen negativen Antigen-Test (Schnelltest, kein Selbsttest), der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Dauer der Gültigkeit des negativen Tests beginnt ab der Probenentnahme, nicht ab dem Vorliegen des Testergebnisses. Sollte kein Test bei der Einreise vorliegen, ist dieser unverzüglich binnen 24 Stunden nach der Einreise mittels PCR-oder Antigen-Test durch zu führen.

  • Impfzertifikat
    • NEU: Vollständiger Impfschutz, gültig ab dem Erhalt der Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf. Eine Erstimpfung reicht seit dem 18.08.2021 nicht mehr für den Impfnachweis.
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf,
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver PCR Test bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf. Bei Genesenen mit einer Impfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin
    • Auffrischungsimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und der vorherige Impfung mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen.
  • Genesenenzertifikat: Ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat über eine in den vergangenen sechs Monaten überstandene Infektion oder Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf

Für alle anderen (die sich z.B. nicht nur in Deutschland oder einem gem. Anlage 1 gelisteten Land aufgehalten haben) gilt nach wie vor:

Berufliche Einreisen (unregelmäßig)
  • Wenn berufliche Reisende (nicht regelmäßig) bei der Einreise einen negatives Testergebnis (PCR- Test, nicht älter als 72 Stunden, Antigen-Test (Schnelltest, kein Selbsttest), nicht älter als 48 Stunden), oder ein Impfzertifikat oder ein Genesungszertifikat, dann müssen diese Personen keine Quarantäne antreten. Der Nachweis ist für Kontrollen mitzuführen.
  • Als Nachweis des beruflichen Grunds sollte z.B. eine Auftragsbestätigung oder Terminbestätigung des Kunden mit Angabe des Einsatzzeitraums mitgeführt werden.
Pendler (regelmäßige Einreise, mindestens 1 x im Monat)
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal pro Monat) zu beruflichen Zwecken einreisen, müssen ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis mitführen, das nicht älter als 7 Tage sein darf.  Wer kein negatives Testergebnis vorweisen kann, ist verpflichtet innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise einen Test durchzuführen.
  • Statt einem negativen Testergebnis werden auch ein Impfzertifikat oder ein Genesungszertifikat anerkannt.
Güter- und Warenverkehr, Durchreisende
  • Ausnahmen von der Quarantäne, Online- Registrierung und Testpflicht gelten u.a. für Durchreisende (ohne Zwischenstopp) und den Güter- und Warenverkehr (Nachweis mitführen: Lieferschein o.ä.)                                                                                                           

Erläuterungen dazu bieten die FAQs Reisen des österreichischen Sozialministeriums.

Testmöglichkeiten in Österreich:  (siehe rechte Spalte)

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Österreich
  • Hotels: Beim erstmaligen Betreten und Einchecken gilt die 3-G-Regel (Getestet, Genesen oder Geimpft) Bei Ablauf der Gültigkeit während des Aufenthalts muss ein neuer Nachweis erbracht werden

Alle aktuellen Bestimmungen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums: Coronavirus - aktuelle Maßnahmen.

Mit der neuen Verordnung entfallen sowohl der Mindestabstand als auch die Maskenpflicht am Ort der beruflichen Tätigkeit. Nur bei unmittelbarem Kundenkontakt ist weiterhin eine Maske zu tragen.

Bestimmungen auf Baustellen

Eine Handlungsanleitung der Wirtschaftskammer Österreich erklärt anschaulich die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Baustellen.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Aktuell ist Österreich nicht als Risikogebiet für Deutschland eingestuft.

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die Coronavirus - Einreiseverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben den Punkt Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.





Schweiz


Einreise in die Schweiz und Liechtenstein

Die nachfolgenden Einreiseregelungen für die Schweiz gelten auch für Liechtenstein.

Grundsätzlich gilt seit dem 20.09.2021 bei der Einreise in die Schweiz, dass alle in die Schweiz einreisenden Personen, die weder geimpft noch genesen sind, unabhängig vom Ausreiseland einen höchstens 72 Std. alter PCR-Test bzw. 48 Std. alten Antigen-Schnelltest vorweisen müssen. Zudem muss nach 4 bis 7 Tagen ein weiterer Test auf eigene Kosten durchgeführt werden und das Ergebnis den kantonal zuständigen Behörden gemeldet werden.

Geimpfte oder Genesene müssen bei Grenzübertritt ihren Impfnachweis respektive ihr ärztliches Attest vorweisen können. Das «EU Digital COVID Certificate» der EU ist auch in der Schweiz anerkannt.

Risikobasierte Kontrollen sollen dazu führen, dass die neuen Regeln eingehalten werden. Personen, die bei der Einreise keinen Test vorweisen können, müssen diesen sofort nach der Einreise in die Schweiz nachholen

Unabhängig vom Transportmittel müssen grundsätzlich alle Personen, also auch Geimpfte und Genesene, vor der Einreise in die Schweiz grundsätzlich ein digitales Einreiseformular ausfüllen.

Ausnahmen von der Test- und Meldepflicht

Folgende Personengruppen sind von Test- und Meldepflicht der Schweiz befreit:

  • Durchreisende ohne Zwischenhalt,
  • Personen, die beruflich Güter oder Personen befördern,
  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger und Personen, die aus beiden Grenzgebieten Bayern und Baden-Württemberg) einreisen und
  • Kinder unter 16 Jahren.

Mithilfe des sog „Travel-Checks“ des Schweizer Bundesamts für Gesundheit BAG kann überprüft werden, unter welchen Bedingungen die Einreise in die Schweiz erfolgen kann.

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen  in der Schweiz

Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft SECO empfiehlt Arbeitgebern, den Arbeitsablauf nach dem sog. STOP-Prinzip (Substitution, Technische Maßnahmen, Organisatorische Maßnahmen, Persönliche Schutzausrüstung) zu organisieren und hat Regeln für den Arbeitsplatz und auf Baustellen in diesem Merkblatt herausgegeben.

Die Maskenpflicht besteht in allen öffentlichen Räumen sowie Transportmitteln. Keine Maskenpflicht besteht für Gäste in Restaurants. Allerdings ist die Nachweispflicht eines Covid-19-Zertifikats verpflichtend. Allgemeine Hinweise für den Umgang in der Öffentlichkeit finden Sie auf der Seite „So schützen wir uns“ des BAG.

Hinweis: Wer Aufträge in der Schweiz ausführen möchte, muss i.d.R. 8 Tage vor Arbeitsbeginn eine Meldung beim SEM abgeben. Gerne beraten wir Sie zu den üblichen Meldevorschriften, die unabhängig von den aktuellen Ein- und Ausreiseregelungen gelten.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die Coronavirus- Einreiseverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.



Handelskammer Deutschland Schweiz

Weitere Auskünfte finden Sie im Fragenkatalog des Staatssekretariats für Migration SEM.

Übersicht über Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko: BAG-Liste der Risikoländer





Frankreich


Einreise nach Frankreich

Deutschland befindet sich aktuell in der grünen Zone. Einreisende aus Deutschland müssen ein negatives Testergebnis mitführen, sofern sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Dies kann ein negativer PCR-Test oder auch ein negativer Antigen-Schnelltest sein. Beide dürfen nicht älter als 72 Stunden sein. Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind, dürfen ohne Nachweis eines Negativtests einreisen. Die letzte Impfdosis muss bei den Impfstoffen, die zwei Injektionen erfordern (Pfizer, Moderna, AstraZeneca),  mindestens 7 Tage und, im Fall des Impfstoffes von Johnson & Johnson (einmalige Impfung), mindestens 28 Tage zurückliegen. Genesene benötigen einen Nachweis mittels eines positiven PCR-Tests oder Antigentests, der mehr als 12 Tage und weniger als 6 Monate zurückliegt. Dieser Nachweis ist für einen Zeitraum von 6 Monaten, ab dem Tag der Durchführung der Tests, gültig. 

Ausnahmen von der Testpflicht:

  • Reisen von weniger als 24 Stunden in einem Umkreis von weniger als 30 km vom eigenen Wohnort (Sonderregelung für Bewohner von Grenzregionen)
  • beruflich veranlasste Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit solche Tests nicht zulassen (z. B. Grenzgänger)
  • berufliche Reisen von im gewerblichen Straßenverkehr Tätigen.

Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes ist mit geeigneten Dokumenten nachzuweisen.

Zusätzlich muss jeder Einreisende eine ehrenwörtliche Erklärung „Engagement sur l’honneur“ (auf Englisch verfügbar) mitführen, mit der bestätigt wird, dass keine Corona-Symptome bestehen, in den vergangenen zwei Wochen kein Kontakt zu infizierten Personen bestand und man ggf. mit der Durchführung eines Tests in Frankreich einverstanden ist.  

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Frankreich

Seit dem 09.08.2021 ist der Gesundheitspass "pass sanitaire" (die französische Umsetzung des EU-Covid-Zertifikats) u.a. für folgende Aktivitäten verpflichtend:

  • Besuch von Bars und Restaurants, auch auf Terrassen
  • Besuch von Fachmessen, Ausstellungen, Seminaren, Tagungen usw.
  • Fernreisen mit überregionalen öffentlichen Verkehrsmitteln (Inlandsflüge, TGV, Intercity- und Nachtzüge, Überlandbusse)

Überall dort, wo der pass sanitaire verpflichtend ist, müssen Personen einen Impf-, Test-, oder Genesenennachweis vorzeigen können. Die Nachweise können beispielsweise auch mit der deutschen Corona-Warn-App, der CovPass-App oder der Luca-App erbracht werden.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die Coronavirus- Einreiseverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben den Punkt Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.

Unabhängig von Corona müssen die bestehenden Meldepflichten bei einer Entsendung von Mitarbeitern beachtet werden. Sie haben Fragen dazu? Unsere Außenwirtschaftsberater unterstützen Sie gerne.





Italien


Einreise nach Italien

Für die Einreise nach Italien gelten folgende Regelungen:

Aufenthalt bis zu 5 Tagen in Italien:

Eine Einreise aus Deutschland nach Italien ist aus nachgewiesenen, beruflichen Gründen bei einem Aufenthalt in Italien von nicht mehr als 120 Stunden (5 Tage) ohne Testpflicht, Impf- oder Genesenennachweis und ohne Quarantäne in Italien möglich. 

Es sind verschiedene Erklärungen vorab abzugeben, bzw. mitzuführen:

Als Nachweis der beruflichen Reise empfehlen wir die Auftragsbestätigung, bzw. den Schriftverkehr mit dem italienischen Kunden mitzunehmen.

In Italien allerdings müssen ab 15. Oktober alle Beschäftigte für den Zutritt zur Arbeitsstätte  den "Grünen Pass" vorweisen. Somit ist davon auszugehen, dass auf Baustellen auch von den deutschen Firmen bzw. deren Mitarbeitern ein Nachweis im Sinne der 3-G-Regelung oder ein digitales COVID-Zertifikat der EU ("Grüner Pass") verlangt wird.

Aufenthalt von mehr als 5 Tagen in Italien:

Bei beruflichen Aufenthalten von mehr als 120 Stunden (5 Tagen) in Italien gelten strengere Regelungen:

Zusätzlich zu den obigen Erklärungen muss mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU (anerkannt wird es auch in Papierform) einer der folgenden Nachweise erbracht werden:

  • negativer Coronatest (PCR-Test oder Antigen-Test), der nicht länger als 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt wurde,
  • seit 14 Tagen vollständige COVID-19-Impfung mit einem der vier in der EU zugelassenen Impfstoffe, oder
  • Genesung von Corona.

Andernfalls muss eine 5-tägige Quarantäne in Italien eingehalten werden.

Für die Einreise aus anderen Ländern oder für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in diesen Ländern aufgehalten haben, gibt es strengere Regelungen (Quarantäne, Meldepflicht, Testpflicht). Ein englischer Fragebogen des italienischen Außenministerium gibt unter Einbezug Ihres vorherigen Aufenthalts direkt Auskunft, welche Einreisebestimmung für Sie gelten.

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Italien

Derzeit gilt in Italien noch der Notstand. Ein Mund-Nasen-Schutz ist landesweit in Verkehrsmittel und im öffentlichen Raum grundsätzlich vorgeschrieben. Im Freien besteht die Maskenpflicht seit dem 28.06.2021 jedoch nur dann, wenn der Mindestabstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Dabei wird die FFP2 Maske grundsätzlich empfohlen. In Südtirol besteht die Pflicht einer chirurgischen Maske für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und in geschlossenen Räumen, sowie die FFP2-Maskenpflicht bei personennahen Dienstleistungen. 

Seit 06.08.2021 ist das digitale COVID-Zertifikat der EU ("Grüner Pass") verpflichtend für den Aufenthalt im Innenbereich der Gastronomie, für den Zutritt zu Kinos, Museen etc. sowie bei Großveranstaltungen im Freien und seit dem 01.09.2021 ebenso für die Nutzung von jeglichen öffentlichen Transportmitteln im überregionalen Verkehr. 

Ab dem 15.10.2021 ist der "Grüne Pass" auch bei Zugang zur Arbeitsstelle notwendig (siehe oben).

Derzeit ist ganz Italien weiße Zone (Ausnahme Sizilien: gelb, siehe Zoneneinteilung), und daher ist bei Bewegung innerhalb Italiens keine Selbsterklärung mitzuführen.

Für Südtirol finden Sie auf der Seite der Südtiroler Landesverwaltung alle geltenden Regeln zum Schutz vor Covid-19, zur Einreise und Bewegung innerhalb Südtirols. Für Baustellen in Südtirol gibt es spezielle Leitlinien des paritätischen Komitees im Bauwesen.

Da sich die Sicherheitsmaßnahmen je nach Pandemievorlauf jederzeit ändern und regional verschärfen, ist es ratsam, sich vor dem Einsatz auch bei Ihrem Kunden vor Ort zu informieren.

Fahrgemeinschaften zum Einsatzort

Fahrgemeinschaften nicht zusammenlebender Personen ist erlaubt mit dem Fahrer allein in der vorderen Sitzreihe, maximal zwei Personen pro weitere Sitzreihe und Mundschutzpflicht für alle Insassen.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Für die Rückkehr nach Bayern aus einem Risikogebiet gilt die Coronavirus- Einreiseverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.

Aktuell ist Italien nicht als Risikogebiet für Deutschland eingestuft.

Unabhängig von Corona müssen die bestehenden Meldepflichten bei einer Entsendung von Mitarbeitern beachtet werden. Sie haben Fragen dazu? Unsere Außenwirtschaftsberater unterstützen Sie gerne.



Aktuelle Informationen zu weiteren Ländern

Das bayerische Außenwirtschaftsportal informiert Sie zu aktuellen Entwicklungen und Anlaufstellen der einzelnen Länder.

 

Hinweis: Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen und Daten ist ausgeschlossen.