Entsendung, Grenzkontrollen, Einreise
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Coronavirus - Auswirkungen auf Auslandsaufträge

Bitte beachten Sie, dass sich Regelungen in dieser dynamischen Situation kurzfristig ändern können und keine Gewähr für den hier bereitgestellten Informationsstand übernommen wird. Bitte verfolgen Sie zusätzlich zu nachfolgenden Informationen (Stand 18.01.2022) die Nachrichten der öffentlichen Sender und Pressemitteilungen.


Abwicklung von Auslandsaufträgen und Entsendungen

Bestimmungen aufgrund der aktuellen Corona-Situation können sich schnell ändern. Melden Sie sich am besten vor Beginn Ihres Auftrags noch einmal bei unseren Außenwirtschaftsberatern.

Unabhängig von aufgrund der Corona Pandemie eingeführten Beschränkungen (Quarantänebestimmungen, Grenzkontrollen, Einreiseverboten) gelten Meldepflichten, wenn Sie als Handwerksbetrieb einen Auftrag im Ausland ausführen. Wir informieren Sie gerne über gewerberechtliche Bestimmungen (z.B. Dienstleistungsanzeige, Entsendemeldungen, notwendige Unterlagen vor Ort, etc.).

Die vor Ort geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen der einzelnen Länder sind einzuhalten.

Reisewarnung

Seit 01. Juli 2021 gelten Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für nicht notwendige, touristische Reisen grundsätzlich nur noch für Länder, die vom RKI als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete eingestuft sind. Für Länder mit erheblichen Einschränkungen im Reiseverkehr und in der Bewegungsfreiheit wird auch ohne Einstufung als Risikogebiet von nicht notwendigen Reisen abgeraten.

Aktuelle Hinweise zu den Einreisebedingungen finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Die Webseite "Re-Open EU" der Europäischen Kommission bietet einen Überblick über die Gesundheitslage in den europäischen Ländern und aktuelle Informationen zu Reisebeschränkungen (Quarantäne- und Testanforderungen) und den Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.



Unsere Außenwirtschaftsberater stehen Ihnen für Auskünfte zu Ihren individuellen Fragen gerne zur Verfügung.




Weiterführende Internetseiten

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI):

Bundespolizei:

Bundesgesundheitsministerium:

Auswärtiges Amt:

Robert Koch Institut (RKI):








Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten nach Bayern

Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich für ganz Deutschland die Anmeldepflicht (digitale Einreiseanmeldung), Nachweispflicht und die Quarantänebestimmungen, sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Einteilung in Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete

Seit 01.08.2021 gibt es nur noch zwei Kategorien, die das Robert Koch-Institut ausweist: Hochrisikogebiete (vorher: Hochinzidenzgebiete) und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der "einfachen" Risikogebiete entfällt.

1. Generelle Nachweispflicht

Alle Einreisenden müssen grundsätzlich bei jeder Einreise aus dem Ausland – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben und unabhängig vom Verkehrsmittel – einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis mit sich führen.

Alle Einreisenden aus Virusvariantengebieten müssen bereits bei der Einreise über einen PCR-Test (keinen Antigen-Test), nicht älter als 48 Stunden, verfügen und diesen innerhalb von 48 Stunden der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde übermitteln. Ein Genesenen- oder Impfnachweis ist in diesem Fall nicht ausreichend. Zusätzlich sind lt. bayerischer Verordnung Testnachweis an Tag 5 und an Tag 13 der Quarantäne zwei weitere PCR-Tests verpflichtend.

 Ausnahmen von der Nachweispflicht

  • Aufenthalte von weniger als 24 Stunden im Rahmen des Grenzverkehrs: Bei Aufenthalten in Hochrisikogebieten benötigen Personen, die sich bis zu 24 Stunden im Rahmen des Grenzverkehrs im Hochrisikogebiet aufgehalten haben, einen Impf- oder Genesenennachweis oder zweimal pro Woche einen negativen Testnachweis
  • Grenzpendler und Grenzgänger (Personen, die aus beruflichen Gründen, zu Studien- oder Ausbildungszwecken regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich eine Grenze überqueren): Bei Aufenthalten in Hochrisiko- und Virusvariantengebieten und bei jeder Einreise im Luftverkehr müssen diese Personen allerdings einen Nachweis vorlegen. Grenzpendler, die keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, benötigen einen Testnachweis, allerdings nur zweimal pro Woche.
  • Personen des Waren- und Güterverkehrs im grenzüberschreitenden Verkehr (außer bei Virusvariantengebieten)

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen weitere Regelungen (Melde- und Quarantänepflicht) beachten:

2. Anmeldepflicht: Digitale Einreiseanmeldung

Nach einem Aufenthalt in Hochrisiko- und Virusvariantengebieten ist vor der Einreise die digitale Einreiseanmeldung erforderlich.

 Ausnahmen von der Anmeldepflicht:

  • Aufenthalte von weniger als 24 Stunden im Rahmen des Grenzverkehrs
  • Grenzpendler und Grenzgänger (beruflich veranlasster Grenzübertritt mindestens einmal die Woche) -  bei Virusvariantengebieten allerdings nur, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist
  • Personen des Waren- und Güterverkehrs im grenzüberschreitenden Verkehr (außer bei Aufenthalten in Virusvariantengebieten von mehr als 72 Stunden)
  • reine Durchreise durch das Gebiet oder durch Deutschland
3. Quarantänepflicht

Nach Aufenthalten in Hochrisiko- und Virusvariantengebieten besteht grundsätzlich eine Quarantänepflicht.

Einreise aus Hochrisikogebieten

  • Quarantänedauer: grundsätzlich 10 Tage
  • Vorzeitige Beendigung der Quarantäne bei Übermittlung eines Impf- oder Genesenennachweises (keine Quarantäne bei Übermittlung vor der Einreise) oder durch einen negativen Test 5 Tage nach der Einreise.
  • Ungeimpfte und nicht-genesene Personen können bei beruflich bedingten Aufenthalten von maximal 5 Tagen in einem Hochrisikogebiet die Quarantäne durch die Übermittlung eines negativen Tests mittels Upload in der digitalen Einreiseanmeldung direkt beenden, ohne die 5 Tage abzuwarten.

Einreise aus Virusvariantengebieten

  • Quarantänedauer: grundsätzlich 14 Tage
  • vorzeitige Beendigung der Quarantäne mit Test- oder Genesenennachweis ist grundsätzlich nicht möglich. Eine vorzeitige Beendigung mit Impfnachweis ist nur dann möglich, wenn die einreisende Person vollständig mit einem Impfstoff geimpft ist, für den das RKI festgestellt hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist und darauf auf seiner Internetseite ausdrücklich Bezug nimmt (aktuell ist das noch nicht erfolgt)

Ausnahmen von der Quarantänepflicht (Hochrisiko- und Virusvariantengebiete)

  • Aufenthalte von weniger als 24 Stunden im Rahmen des Grenzverkehrs
  • Grenzpendler und Grenzgänger (beruflich veranlasster Grenzübertritt mindestens einmal die Woche) - bei Virusvarianten-Gebieten allerdings nur, wenn die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist
  • Personen des Waren- und Güterverkehrs im grenzüberschreitenden Verkehr (außer bei Aufenthalten in Virusvariantengebieten von mehr als 72 Stunden)
  • reine Durchreise durch das Gebiet oder durch Deutschland

Herabstufung

Wird ein Virusvariantengebiet zum Hochrisikogebiet herabgestuft, gelten ab dann die Bestimmungen für die Beendigung der Quarantäne für Hochrisikogebiete.

Die Quarantäne endet automatisch, sobald das Gebiet nicht mehr unter www.rki.de/risikogebiete gelistet ist.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Aufenthalten in Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten individuell, damit wir Ihnen erläutern können, welche Regelungen gelten.

Auf Ausnahmen kann man sich nur berufen, sofern die Person keine für eine Corona-Infektion typischen Krankheitszeichen zeigt.

Nachweise

Für negativ Getestete:

Ein negatives Testergebnis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache über einen

  • PCR Test, der NEU höchstens 48 Stunden (statt 72 Stunden) vor Einreise erfolgen darf oder einen
  • Antigen-Schnelltest, der höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgen darf.

Zeitpunkt der Testung:

  • Die Abstrichnahme darf zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland maximal 48 Stunden zurückliegen.
  • Wenn die Einreise mittels Beförderer stattfindet und die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR) erfolgt ist, darf die Testung zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt des Beginns der Beförderung (z.B. Abflug) maximal 48 Stunden zurückliegen.

Details zur Anerkennung von Tests stellt das RKI bereit: Anforderungen an Tests.

Für Geimpfte:

Nachweis über vollständige Covid-19-Schutzimpfungen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder in Papierform (zum Beispiel gelber WHO-Impfpass). Der Impfnachweis muss seit dem 15. Januar 2022 auch den weiteren Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts zum vollständigen Impfschutz entsprechen. Die letzte notwendige Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen.

Für Genesene:

Positives PCR-Testergebnis, das laut Vorgaben des RKI mindestens 28 Tage aber NEU höchstens 3 Monate (statt 6 Monate) zurückliegt.

Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen.



Digitales COVID-Zertifikat der EU

Am 01. Juli 2021 wurde das digitale COVID-Zertifikat EU-weit eingeführt und ermöglicht ein sicheres Reisen innerhalb der EU.
Das Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder

  • gegen COVID-19 geimpft wurde,
  • negativ auf Corona getestet wurde oder 
  • von Corona genesen ist. 

Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung sowie der Europäischen Kommission.

Neu ab 01. Februar 2022: Die Gültigkeit der Impfzertifikate wird in allen EU-Ländern auf 9 Monate begrenzt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission.



Tschechien

Tschechien wurde vom RKI mit Wirkung ab dem 14.11.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben den Punkt Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Hochrisikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.

Ausführliche Informationen zu den Bestimmungen für die Einreise nach Tschechien haben wir Ihnen zusammengestellt unter Coronavirus - Aktuelle Situation in Tschechien.

Aktuelle Informationen erhalten Sie bei der Leiterin unserer Repräsentanz Tschechien in Prag.

Ansprechpartnerin zu Tschechien:

Irena Novotná
Leiterin der Repräsentanz Tschechien
Tel. +420 221 490 316
i.novotna@bh-international.de






Österreich


Einreise nach Österreich

In Österreich gibt es ebenfalls eine COVID-19-Einreiseverordnung, die novelliert wurde. Seit dem 20.12.2021 gelten strengere Einreiseregelungen:

Einreisende aus allen Ländern (außer Virusvariantengebieten) müssen nicht in Quarantäne in Österreich, wenn sie ein Impfzertifikat oder ein Genesungszertifikat und zusätzlich einen negativen PCR-Test (Probenentnahme nicht älter als 72 Stunden) mitführen und bei einer Kontrolle vorlegen.

Liegt bei der Einreise kein negatives PCR-Testergebnis vor, ist eine Einreise-Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, sobald ein negatives PCR-Testergebnis vorliegt.

Die Verpflichtung, zusätzlich zu einem Impf- oder Genesungsnachweis einen negativen PCR-Test mitzuführen, gilt nicht für Personen, die bereits ihre Booster-Impfung (Drittimpfung) bekommen haben. Personen, die doppelt geimpft und danach genesen sind, müssen ebenfalls keinen PCR-Test vorweisen. Sie sind geboosterten Personen gleichgestellt. Zudem gilt keine Quarantäne- oder Registrierungspflicht.

Für Personen, die über keinen Impf-oder Genesennachweis verfügen, gilt eine Registrierungs- und Quarantänepflicht. Sie können einreisen, müssen aber eine zehntägige Quarantäne antreten, Freitesten ist erst ab dem 5. Tag möglich. Hiervon gibt es keine Ausnahme für berufliche Reisen. Die Regelungen müssen auch von unregelmäßig, geschäftlich Reisenden beachtet werden.

Pendler (regelmäßige Einreise, mindestens 1 x im Monat)

Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal pro Monat) zu beruflichen Zwecken einreisen, müssen weiterhin ein 3G-Nachweis mitführen: Impfzertifikat oder ein Genesungszertifikat oder ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis.

Wer kein negatives Testergebnis vorweisen kann, ist verpflichtet innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise einen Test durchzuführen. Der PCR-Test ist 72 Stungen gültig. Antigentests, die für Pendler noch anerkannt werden, sind nur noch 24 Stunden gültig.

Einreise-Online-Registrierung

Die Registrierungspflicht besteht bei Einreise aus Virusvariantengebieten oder bei Einreise aus anderen Ländern (auch aus Deutschland), wenn kein 2G plus negativer PCR- oder 2G- und Booster-Nachweis vorliegt.

Nachweise
  • Testnachweis: Ärztliches Zeugnis oder Testergebnis über einen negativen  PCR- Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Die Dauer der Gültigkeit des negativen Tests beginnt ab der Probenentnahme, nicht ab dem Vorliegen des Testergebnisses. Für die Einreise wird kein Antigen-Test mehr akzeptiert (Ausnahme: Pendler)

  • Impfzertifikat
    • Vollständiger Impfschutz, gültig ab dem Erhalt der Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, danach braucht es eine 3. Dosis.
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist: Johnson & Johnson. Bei diesem Impfstoff  ist ab 03.01.2022 in Österreich eine verbindliche zweite Impfung notwendig. Die einmalige Impfung mit Johnson & Johnson ermöglicht zwar die Einreise, nicht aber den Besuch eines Restaurants, da innerhalb Österreichs die einmalige Impfung nicht länger als 2-G Nachweis anerkannt wird.
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver PCR Test bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf. Bei Genesenen mit einer Impfung gilt das Impfzertifikat ab dem Impftermin.
    • weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf. Zwischen 1. und 2. Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen 2. und 3. Impfung zumindest 120 Tage liegen.
    • Eine Genesung (im Zeitraum von 180 Tagen) nach einer Zweitimpfung (max. 270 Tage alt) ist einer weiteren Impfung („Booster“) gleichgestellt.
  • Genesenenzertifikat: Ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat über eine in den vergangenen sechs Monaten überstandene Infektion
3G-Nachweis am Arbeitsplatz

Seit 01.11.2021 gilt in Österreich die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz. Dies betrifft alle Betriebe - auch ausländische Betriebe, die Mitarbeiter nach Österreich entsenden - mit physischen Kontakten zu anderen Personen (explizit auch auf Baustellen). Nicht als Kontakte gelten höchstens 2 physische Kontakte pro Tag, die im Freien stattfinden und jeweils nicht länger als 15 Minuten dauern. 

Der 3G-Nachweis muss auf der Baustelle mitgeführt werden. Sollte es zu einer Kontrolle kommen und diese Nachweise sind nicht vorhanden, kann der Arbeitnehmer mit einer Strafe bis zu 500 Euro; der Arbeitgeber, der gegen die Kontrollpflicht verstoßen hat, mit bis zu 3.600 Euro bebußt werden.

Ungeimpfte und nicht-genesene Arbeitskräfte müssen am Einsatzort somit

  • einen PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden (Wien sogar nur 48 Stunden) ab Probeentnahme oder
  • einen Antigentest, nicht älter als 24 Stunden ab Probeentnahme vorweisen (also täglich) und sich entsprechend regelmäßig testen lassen.
Güter- und Warenverkehr, Durchreisende
  • Ausnahmen von der Quarantäne, Online-Registrierung und Testpflicht gelten u.a. für Durchreisende (ohne Zwischenstopp) und den Güter- und Warenverkehr (Nachweis mitführen: Lieferschein o.ä.)                                                                                                           

Erläuterungen dazu bieten die FAQs Reisen des österreichischen Sozialministeriums.

Testmöglichkeiten in Österreich:  (siehe rechte Spalte)

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Österreich

Der landesweite Lockdown endete am Samstag, 12.12.2021 um Mitternacht für Geimpfte und Genesene.

In Gastronomie und Hotels gilt die 2G-Regelung. Welche Hotels aktuell geöffnet sind, erfahren Sie unter www.openhotels.at.

Alle aktuellen Bestimmungen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums: Coronavirus - aktuelle Maßnahmen.

Bestimmungen auf Baustellen

Eine Handlungsanleitung der Wirtschaftskammer Österreich erklärt anschaulich die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Baustellen.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Aktueller Hinweis: Österreich wurde vom RKI mit Wirkung ab dem 16.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.





Schweiz


Einreise in die Schweiz und Liechtenstein

Die nachfolgenden Einreiseregelungen für die Schweiz gelten auch für Liechtenstein.

Grundsätzlich gilt seit dem 04.12.2021 bei der Einreise in die Schweiz, dass alle in die Schweiz einreisenden Personen, unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus und unabhängig vom Ausreiseland einen höchstens 72 Stunden alten PCR-Test  bzw. 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest vorweisen müssen. Zudem muss nach 4 bis 7 Tagen ein weiterer Antigen- oder PCR-Test auf eigene Kosten durchgeführt werden und das Ergebnis den kantonal zuständigen Behörden gemeldet werden.

Geimpfte oder Genesene müssen bei Grenzübertritt ihren Impfnachweis respektive ihr ärztliches Attest vorweisen können. Das "EU Digital COVID Certificate" der EU ist auch in der Schweiz anerkannt.

Risikobasierte Kontrollen sollen dazu führen, dass die neuen Regeln eingehalten werden. Personen, die bei der Einreise keinen Test vorweisen können, müssen diesen sofort nach der Einreise in die Schweiz nachholen.

Unabhängig vom Transportmittel müssen grundsätzlich alle Personen vor der Einreise in die Schweiz ein digitales Einreiseformular ausfüllen, frühestens jedoch 48 Stunden vor Reiseantritt. 

Ausnahmen von der Test-, Melde- und Quarantänepflicht

Folgende Personengruppen sind von Test- und Meldepflicht (digitales Einreiseformular) der Schweiz befreit:

  • Durchreisende ohne Zwischenhalt (gilt nicht für Flugreisende),
  • Personen, die beruflich Güter oder Personen befördern,
  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger und
  • Personen, die aus den Grenzgebieten Bayern und Baden-Württemberg einreisen und
  • Personen, deren Tätigkeit in der Schweiz zwingend notwendig ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von institutionellen Begünstigten und die dies mit einer Bestätigung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) nachweisen können.

Mithilfe des sog "Travel-Checks" des Schweizer Bundesamts für Gesundheit BAG kann überprüft werden, unter welchen Bedingungen die Einreise in die Schweiz erfolgen kann.

Folgende Personengruppen sind von Quarantänepflicht in der Schweiz befreit:

  • Einreisende aus Staaten oder Gebieten, die nicht in Anhang 1 Ziffer 1 aufgeführt sind, und den Nachweis erbringen, dass sie geimpft sind – derzeit stehen keine Länder auf dieser Quarantäneliste;
  • Durchreisende, die sich als Transitpassagiere weniger als 24 Stunden in einem Staat oder Gebiet nach Anhang 1 aufgehalten haben;
Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen  in der Schweiz

Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft SECO empfiehlt Arbeitgebern, den Arbeitsablauf nach dem sog. STOP-Prinzip (Substitution, Technische Maßnahmen, Organisatorische Maßnahmen, Persönliche Schutzausrüstung) zu organisieren und hat Regeln für den Arbeitsplatz und auf Baustellen in diesem Merkblatt herausgegeben.

Die Maskenpflicht besteht in allen öffentlichen Räumen sowie Transportmitteln. Keine Maskenpflicht besteht für Gäste in Restaurants. Allerdings ist die Nachweispflicht eines Covid-19-Zertifikats verpflichtend. Allgemeine Hinweise für den Umgang in der Öffentlichkeit finden Sie auf der Seite „So schützen wir uns“ des BAG.

Hinweis: Wer Aufträge in der Schweiz ausführen möchte, muss i.d.R. 8 Tage vor Arbeitsbeginn eine Meldung beim SEM abgeben. Gerne beraten wir Sie zu den üblichen Meldevorschriften, die unabhängig von den aktuellen Ein- und Ausreiseregelungen gelten.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Aktueller Hinweis: Die Schweiz wurde vom RKI mit Wirkung ab dem 05.12.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die Coronavirus- Einreiseverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.



Handelskammer Deutschland Schweiz

Bundesministerium für Gesundheit:





Frankreich


Einreise nach Frankreich

Deutschland befindet sich aktuell in der grünen Zone. Einreisende aus Deutschland müssen ein negatives Testergebnis mitführen, sofern sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Dies kann ein negativer PCR-Test oder auch ein negativer Antigen-Schnelltest sein. Beide dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind, dürfen ohne Nachweis eines Negativtests einreisen. Die letzte Impfdosis muss bei den Impfstoffen, die zwei Injektionen erfordern (Pfizer, Moderna, AstraZeneca),  mindestens 7 Tage und, im Fall des Impfstoffes von Johnson & Johnson (einmalige Impfung), mindestens 28 Tage zurückliegen. Genesene benötigen einen Nachweis mittels eines positiven PCR-Tests oder Antigentests, der mehr als 11 Tage und weniger als 6 Monate zurückliegt. Dieser Nachweis ist für einen Zeitraum von 6 Monaten, ab dem Tag der Durchführung der Tests, gültig. 

Ausnahmen von der Testpflicht:

  • Reisen von weniger als 24 Stunden in einem Umkreis von weniger als 30 km vom eigenen Wohnort (Sonderregelung für Bewohner von Grenzregionen)
  • beruflich veranlasste Reisen, deren Dringlichkeit oder Häufigkeit solche Tests nicht zulassen (z. B. Grenzgänger)
  • berufliche Reisen von im gewerblichen Straßenverkehr Tätigen.

Das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes ist mit geeigneten Dokumenten nachzuweisen.

Zusätzlich muss jeder Einreisende eine ehrenwörtliche Erklärung „Engagement sur l’honneur“ (auf Englisch verfügbar) mitführen, mit der bestätigt wird, dass keine Corona-Symptome bestehen, in den vergangenen zwei Wochen kein Kontakt zu infizierten Personen bestand und man ggf. mit der Durchführung eines Tests in Frankreich einverstanden ist.  

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Frankreich

Seit dem 09.08.2021 ist der Gesundheitspass "pass sanitaire" (die französische Umsetzung des EU-Covid-Zertifikats) u.a. für folgende Aktivitäten verpflichtend:

  • Besuch von Bars und Restaurants, auch auf Terrassen
  • Besuch von Fachmessen, Ausstellungen, Seminaren, Tagungen usw.
  • Fernreisen mit überregionalen öffentlichen Verkehrsmitteln (Inlandsflüge, TGV, Intercity- und Nachtzüge, Überlandbusse)

Überall dort, wo der pass sanitaire verpflichtend ist, müssen Personen einen Impf-, Test-, oder Genesenennachweis vorzeigen können. Die Nachweise können beispielsweise auch mit der deutschen Corona-Warn-App, der CovPass-App oder der Luca-App erbracht werden.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Aktueller Hinweis: Frankreich wurde vom RKI mit Wirkung ab dem 19.12.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Für die Rückkehr nach Bayern gilt die Coronavirus- Einreiseverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben den Punkt Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.

Unabhängig von Corona müssen die bestehenden Meldepflichten bei einer Entsendung von Mitarbeitern beachtet werden. Sie haben Fragen dazu? Unsere Außenwirtschaftsberater unterstützen Sie gerne.





Italien


Einreise nach Italien

Für die Einreise nach Italien gelten seit dem 15. Dezember 2021 und bis voraussichtlich 31. Januar 2022 folgende Regelungen:

Online-Einreise Anmeldung

Als Nachweis der beruflichen Reise empfehlen wir die Auftragsbestätigung, bzw. den Schriftverkehr mit dem italienischen Kunden mitzunehmen.

Aufenthalt bis zu 5 Tagen in Italien:

Eine Einreise aus Deutschland nach Italien ist aus nachgewiesenen, beruflichen Gründen bei einem Aufenthalt in Italien von nicht mehr als 120 Stunden (5 Tage) ohne Testpflicht, Impf- oder Genesenennachweis und ohne Quarantäne in Italien möglich. 

Im Online Einreise Formular ist der berufliche Ausnahmegrund nach art.51: "Anyone who enters Italy for a period not exceeding 120 hours for proven needs of work" anzugeben.

Aufenthalt von mehr als 5 Tagen in Italien:

Bei beruflichen Aufenthalten von mehr als 120 Stunden (5 Tagen) in Italien gelten strengere Regelungen:

Zusätzlich zum Online Einreise Formular muss seit 15.12.2021 in jedem Fall (auch von Geimpften und Genesenen) ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Dabei kann es sich um einen PCR-Test handeln (nicht älter als 48 Stunden), oder um einen Antigentest (nicht älter als 24 Stunden).

Darüber hinaus muss mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU (anerkannt wird es auch in Papierform) einer der folgenden Nachweise erbracht werden:

  • seit 14 Tagen vollständige COVID-19-Impfung mit einem der vier in der EU zugelassenen Impfstoffe, oder
  • Genesung von Corona.

Andernfalls muss das örtliche Gesundheitsamt informiert, eine 5-tägige Quarantäne in Italien eingehalten und anschließend ein PCR- oder Antigen-Test durchgeführt werden.

Für die Einreise aus anderen Ländern oder für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in diesen Ländern aufgehalten haben, gibt es strengere Regelungen (Quarantäne, Meldepflicht, Testpflicht). Ein englischer Fragebogen des italienischen Außenministerium gibt unter Einbezug Ihres vorherigen Aufenthalts direkt Auskunft, welche Einreisebestimmung für Sie gelten.

Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen in Italien

In Italien gilt weiterhin der Notstand. Ein Mund-Nasen-Schutz ist landesweit im öffentlichen Raum grundsätzlich vorgeschrieben und in bestimmten Bereichen, z.B. für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, ist dabei die FFP2-Maske verpflichtend.

Seit dem 15.10.2021 müssen alle Beschäftigten für den Zutritt zur Arbeitsstätte, das digitale COVID Zertifikat der EU bzw. den "Grünen Pass" vorweisen. Dies gilt auch für ausländische Arbeitskräfte für den Zutritt zu einem Betriebsgelände. Somit ist davon auszugehen, dass auf Baustellen auch von den deutschen Firmen bzw. deren Mitarbeitern ein Nachweis im Sinne der 3G-Regelung oder der Grüner Pass verlangt wird.

Die Gültigkeit des Grünen Passes für Geimpfte wurde zum 06.12.2021 von zwölf auf neun Monate verkürzt.

Die Pflicht des "Super Green Pass", d.h. die 2G-Regelung (geimpft/genesen) gilt seit dem 10.01.2022 für den öffentlichen Nahverkehr, für den Zutritt zu Hotels, Restaurants und Bars, sowie für die Teilnahme an sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten.

Derzeit gibt es in Italien nur weiße und gelbe Zonen. Das Mitführern einer Selbsterklärung ist daher bei Bewegung innerhalb Italiens nicht notwendig. Die aktuelle Zoneneinteilung finden Sie auf den Seiten des italienischen Gesundheitsministeriums.

Für Südtirol finden Sie auf der Seite der Südtiroler Landesverwaltung alle geltenden Regeln zum Schutz vor Covid-19, zur Einreise und Bewegung innerhalb Südtirols. Für Baustellen in Südtirol gibt es spezielle Leitlinien des paritätischen Komitees im Bauwesen.

Da sich die Sicherheitsmaßnahmen je nach Pandemievorlauf jederzeit ändern und regional verschärfen, ist es ratsam, sich vor dem Einsatz auch bei Ihrem Kunden vor Ort zu informieren.

Fahrgemeinschaften zum Einsatzort

Fahrgemeinschaften nicht zusammenlebender Personen ist erlaubt mit dem Fahrer allein in der vorderen Sitzreihe, maximal zwei Personen pro weitere Sitzreihe und Mundschutzpflicht für alle Insassen.

Risikogebiete – Rückkehr nach Bayern

Die aktuelle Einstufung der Risikogebiete können Sie immer aktuell beim RKI überprüfen:  Ausweisung internationaler Risikogebiete.

Aktueller Hinweis: Italien wurde vom RKI mit Wirkung ab dem 01.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft. 

Für die Rückkehr nach Bayern aus einem Risikogebiet gilt die Coronavirus- Einreiseverordnung. Lesen Sie dazu weiter oben Rückkehr nach Deutschland - Einreise aus Risikogebieten und kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen zu den Ausnahmen.

Unabhängig von Corona müssen die bestehenden Meldepflichten bei einer Entsendung von Mitarbeitern beachtet werden. Sie haben Fragen dazu? Unsere Außenwirtschaftsberater unterstützen Sie gerne.



Aktuelle Informationen zu weiteren Ländern

Das bayerische Außenwirtschaftsportal informiert Sie zu aktuellen Entwicklungen und Anlaufstellen der einzelnen Länder.

 

Hinweis: Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen und Daten ist ausgeschlossen.